Naturfreunde Görlitz - Wandern und Umwelt

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Wandern

„2. Höhlentour“ am 12.09.2009

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Wandern - Sächsische Schweiz

Die erste Feststellung des Tages hieß: „Nun wird es doch schon langsam Herbst“, denn der Morgen dieses Sonnabends zeigte sich kühl, neblig und feucht und die Bäume begannen sich zu färben.Voll Wanderlust strebten wir mit unseren Autos dem Ziel entgegen und fanden auch einen prima Parkplatz am Lichtenhainer Wasserfall. Unser Weg führte uns zunächst ein Stück an der Kirnitzsch entlang bis zum Beutenfall, wo wir das Flüsschen überquerten und über den Dietrichsgrund und Unteren Affensteinweg zum Bloßstock hinauf wanderten. Etwas Kondition war gefragt, denn es galt, jede Menge Stufen zu erklimmen. Kaum ein wenig verschnauft, hatte unser Wanderleiter schon das nächste „Schmeckerchen“ parat: Durch ein Felsloch hindurch gekrochen, ging es nur nach einem „Mutsprung“ weiter. Doch mit vereinter Kraft konnten alle Wanderer wohlbehalten auf den rechten Weg gebracht werden und gut gelaunt ging es weiter bis zur Mittagsrast an einem wunderschönen Aussichtspunkt auf den Affensteinen.Es folgte ein langer Abstieg über unzählige Treppenstufen (wieso schnauften nur die uns entgegen kommenden Leute so?) und wieder ein Aufstieg Richtung Idagrotte. Hier warfen nun die ersten „das Handtuch“ im Angesicht der steil abfallenden Felswand, doch der größte Teil der Gruppe schlug sich bis in die Grotte durch und schwelgte in Erinnerungen an vergangene Wanderungen, als wir noch mit unseren damals kleinen Kindern hier Rast gemacht hatten. Tja, lang ist’s her!Auf dem Oberen Affensteinweg führte uns der Pfad fast im Kreis herum, so dass wir noch oft einen schönen Blick zurück zur Idagrotte erhaschen konnten. Vorbei an mächtigen Felsen und dem kleinen Winterberg querten wir dann zum Neuen Wildenstein hinüber und gelangten schließlich zum beeindruckenden und viel besuchten Felsgebilde, dem Kuhstall. Wer noch nicht genug vom Treppensteigen hatte, erklomm hier die Himmelsleiter und wurde wieder mit schönen Ausblicken belohnt. Ein paar Nimmermüde quetschten sich dann letztlich auch noch durch das Schneiderloch, was nur bis Kleidergröße 46 und ohne Rucksack zu empfehlen ist.Nun hatten sich alle Kaffee und Kuchen oder ein Bierchen verdient, was wir am Kuhstall genießen konnten. Der Abstieg zum Parkplatz lief flott von der Sohle, so blieb noch Zeit, um bis zur nächsten „Flutung“ des Lichtenhainer Wasserfalls zu warten und damit das Fotoalbum zu komplettieren. Zufrieden kaputt machten wir uns dann auf die Heimreise. Vielen Dank an Dieter, der diese wunderschöne Route vorbereitet hat. Berg frei! Karola 
 

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