Wo der Adler horstet

Wo der Seeadler seinen Horst hat -Wo der Kormoran sein Unwesen treibt - Wo der Drosselrohrsänger nicht zu sehen, wohl aber zu hören ist und wo die Glockenheide blüht ! Im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide - und Teichlandschaft befinden sich die Guttauer Teiche.

Mit etwas Glück sehen wir Hauben - und Zwerg Taucher, Tafel-, Schell- und Reiherente, Seeadler, Eisvogel und Fischotter.

In den Teichen schwimmen Schleie, Spiegelkarpfen, Kaulbarsche, Plötze und Hechte. Viele Tier –und Pflanzenarten, die auf der roten Liste Sachsen stehen, kommen hier vor. Wer die Stille und Romantik liebt und eine uralte Kulturlandschaft betrachten möchte, den laden die Naturfreunde Görlitz am 27.07. 2013 zu einer gemütlichen Wanderung in den Guttauer Teichen ein.

Treffpunkt : 
      Busbahnhof Demianiplatz , zwischen Kaisertrutz und Spundloch.
Abfahrt : 
      8 Uhr ! 
      Fahrgemeinschaften sind möglich, zurück gelassen wurde noch niemand.
Ziel ist Wartha „ Haus der 1000 Teiche“.   
Hier ist ausreichend Platz zum Parken. Es befinden sich hier Toiletten, 
ein Informationspunkt nebst Ausstellung & Cafe und man kann nützliche 
Dinge zum Überleben im Teichgebiet erstehen.  

Tourenbeschreibung :

A - lange Tour – 10 Km

B - kurze Tour – 2,3 Km ( zurück 4,6 km )

A : führt vom Schulmuseum vorbei am Olbasee, durch die Warthauer Wiesen nach Guttau und zurück durch die Guttauer Teichlandschaft . Hier kann man die Fischereiausstellung besuchen. Wer das schon kennt, der kann sofort das Etappenziel ansteuern: Die Dorfgasttätte „ Radlertanke“. Bei schönem Wetter ist der Biergarten offen, ansonsten findet sich Platz in der gemütlichen Kneipe. Wer sich aus Grillwürstel und Steak nichts macht, der sollte sich hier satt essen.

B : vom Parkplatz Wartha, roter Weg direkt zum Gasthof Guttau . Die gesamte Strecke ist eben und für Kinderwagen geeignet.

Warnung! Wer sportlich durch die Landschaft sprinten will, läuft Gefahr ein Einzelkämpfer zu sein.

Diese Tour ist mehr für Naturbetrachter geeignet, sehr empfehlenswert ist die Mitnahme eines Fernglases. Auch der Fotofreund dürfte auf seine Kosten kommen, muss er nicht ständig Ausschau halten, um den Anschluss zu verpassen. Ein „ Verwandern“ ist praktisch unmöglich. Zahlreiche Infotafeln lassen auch den Kurzatmigen zur Gruppe aufschließen.

Am Schluss der Wanderung muss nicht gleich Hals über Kopf nach Hause gestürzt werden, die Naturfreunde haben am Parkplatz einen Grillplatz eingerichtet.

Für Freunde des offenen Feuers gibt es hier köstliche Würstel und Fleesch aus der Oberlausitz. Selbstverständlich gibt es auch Bier aus der Region und anderes Trinkbares für die Fahrer.

Zusätzliche Informationen