Wandern zum Nordkap 3.10.2009

Wanderung zum Nordkap im Süden der Oberlausitz

Pünktlich zum Republikgeburtstag, dem 3. Oktober 2009 um 9:00 Uhr trafen wir uns am Adler Modemarkt, um gemeinsam zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zu fahren. Diesmal ging es zum Nordkap. Gemeint war nicht die nördlichste Spitze Europas in Norwegen, sondern der nördlichste Punkt der Tschechischen Republik.

Die Oberlausitz, nicht nur bekannt als Ferienregion sondern auch insbesondere ein Wanderparadies ersten Ranges mit mehren tausend Kilometern gut ausgeschilderten Wanderwegen u.a. solche Klassiker wie der "Bergweg der Oberlausitz". Da ist das "Nordkap" eher ein verstecktes Ziel im Süden der Oberlausitz.

Das Wetter war allen Vorhersagen zum Trotz hervorragend. Vom Bad in Steinigtwolmsdorf [Parkplatz: am Badeweg] aus ging es, dem Wanderweg „Lausitzer Schlange“ folgend und vorbei am Goldberg zu unserer Mittagsrast in die Gaststätte Waldhaus in der Nähe von Steinigtwolmsdorf[Neustädter Straße 4].

Frisch gestärkt verliesen wir das Waldhaus und erreichten nach 15 Minuten den Nordkap. So ein schönes und gut markiertes „Fleckchen Erde“ hatten wir nicht erwartet. Das hatten auch andere naturverbundene Menschen erkannt und feierten dort schon zum wiederholten Male den Nationalfeiertag.

Es folgte der Eintrag ins Gipfelbuch auf deutscher und tschechischer Seite.

Oberlausitzer Naturlehrpfad "Auf den Spuren der roten Waldameise"

Der Naturlehrpfad "Rote Waldameise" beginnt in ca. 1,5 km Entfernung am touristischen Grenzübergang Steinigtwolmsdorf/Severni, die Wegführung hält sich an den Grenzverlauf und endet am Grenzübergang Sohland/Spree-Rozany. Angelegt wurde dieser Pfad von arbeitslosen deutschen und tschechischen Bürgern.

Wir wanderten nun dem Bach Zahlwasser folgend weiter und erlebten hier entlang der Grenze zur Tschechischen Republik eine wildromantische Natur. Es ging immer dem Grenzverlauf in Richtung Osten folgend bis zum Dreiherrenstein, einer alten Grenzmarkierung mittelalterlicher Besitztümer. Der Dreiherrenstein von 1750 liegt in einer Waldlichtung. Der Name des Gedenksteines leitet sich daher, dass drei Gemarkungen hier zusammen stießen.

Nun führte unser Weg Richtung Norden zum Ort Wehrsdorf und dabei konnten wir einige Läuferinnen und Läufer, die an den Deutschen Meisterschaften im Orientierungslauf teilnahmen, bewundern.

Eigentlich war in Wehrsdorf noch Kaffee und Kuchen geplant, aber die bereits fortgeschrittene Zeit bewog uns diese Pause zu streichen.

Der Rückweg führte uns die gelbe und rote Markierung entlang. Zuerst bergauf vorbei am Denkmal für die „Arbeitsschlacht 1934-35 Weifa – Wehrsdorf“ durch Wald und Flur nach insgesamt 16 Wanderkilometern zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung am Schwimmbad in Steinigtwolmsdorf.

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