Bergbaufolgelanschaft Berzdorfer See

Von Görlitz zum Naherholungszentrum Berzdorfer See

Für diese Touren laden wir euch alle zur geführten Wanderung am 8. Mai 2010 ein. Bitte verfolgt die Informationen im Wanderkalender. Gäste sind herzlich willkommen. Diese Wanderung führt uns durch ein Stück unserer Heimat, der Oberlausitz, der in den letzten 250 Jahren durch den Bergbau hier in Hagenwerder/Berzdorf, auf polnischer Seite in Tourow und auch im Zittauer Gebiet übel mitgespielt wurde.

Wir haben im Urlaub schon mal die Strecke für Euch erkundet. Als Ausgangspunkt haben wir die niederschlesische Stadt Görlitz gewählt. Vorbei an den oberlausitzer Dörfern Kunnerwitz und Pfaffendorf, über den Kreuzberg in Jauernick-Buschbach gelangen wir ins zukünftige Naherholungsgebiet Berzdorfer See.

Wer nicht an unserer geführten Wanderung teilnehmen kann, hat die Möglichkeit in seinem Urlaub in der Oberlausitz oder an einem Wochenende dies allein nachzuholen. Dafür findet ihr unten datailierte Karten, eine umfangreiche Wegbeschreibung und ihr könnt auch den Wegverlauf auf euer GPS-Gerät laden.

1. Bergbaufolgelandschaft

Treffpunkt:
Endstation der Straßenbahn Linie 2 an der Landeskrone 8.00 Uhr (Abfahrt Demianiplatz 7.40 Uhr).

Wir wandern an der Landeskrone vorbei über Wald und Flur zum Kreuzberg (die Hälfte ist geschafft). Von hier grüßt uns schon der Berzdorfer See. Über die Kirschalle, die renaturierte Halde des Tagebaus, vorbei an der Rutschung P erreichen wir den neuen Aussichtsturm. Nun sind es nur noch drei Kilometer bis zum heutigen Ziel, welches wir gegen 13.00 Uhr erreichen wollen.
Gesamtstrecke: 12 km

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2. Technische Denkmale

Treffpunkt:
Hauptbahnhof Görlitz  - Abfahrt: 9.20 Uhr Bstg. 7 (Fahrt bis Haltpunkt Hagenwerder).

Besichtigung Museum im Bahnhofsgebäude, dann besteht die Möglichkeit der Besteigung des Baggers. Weiter geht es zum See, vorbei am Yachthafen und dem Wasserschloß. Nun sind es nur noch drei Kilometer bis zum heutigen Ziel, welches wir gegen 13.00 Uhr erreichen wollen.
Gesamtstrecke: 4 km

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3. Streckenverlauf

Görlitz, Demianiplatz – Görlitz, Landeskrone

Unsere Wandertour beginnt mit einer Fahrt der Görlitzer Straßenbahn zum Fuße des Görlitzer Hausberges, der Landeskrone. Wir steigen am Demianiplatz in die Straßenbahn der Linie 2 ein und fahren vorbei am Görlitzer Jugendstil-Warenhaus an der Frauenkirche, über die Berliner Straße und vorbei am Bahnhof in das Gründerzeitviertel der Stadt. Am Straßenrand erstrahlen viele der Gründerzeit-Häuser in neuem Glanz. An der Endstation der Straßenbahn, Haltestelle: Biesnitz/Landeskrone steigen wir aus der Straßenbahn aus, schnüren die Wanderschuhe und los geht’s.

Görlitz, Landeskrone – Pfaffendorf

Zunächst folgen wir der Blauen-Punkt-Wegemarkierung. Am Kulmbacher Postillion vorbei führt uns der Weg an den Fuß der Landeskrone, wir wählen jedoch nicht den direkten Aufstieg(Treppe) auf die Landeskrone, die heute nicht unser Ziel ist, sondern biegen zunächst auf den Südaufstieg zur Landeskrone ein. Der Südaufstieg ist ein Lehr- und Rundpfad, der sich links von der Hauptaufstiegstreppe durch den Wald die Landeskrone hinauf schlängelt. An einer Waldkreuzung, 400 m nach der Treppe verlassen wir den Südaufstieg, halten uns Links und folgen der Blauen-Punkt-Wegemarkierung in Richtung Pfaffendorf und Kreuzberg. Wir wandern an der Landeskrone vorbei über Wald und Flur. Rechter Hand vor Pfaffendorf liegt der Geudeberg.

Pfaffendorf – Jauernick-Buschbach, Kreuzberg

In Pfaffendorf folgen wir weiter der Blauen-Punkt-Wegemarkierung und wandern vorbei am Gasthof Blaues Rössl (Weißes Rössl) links auf die Hauptstraße. Im Ort erreichen wir nach 200 m die Bus-Haltestelle „Wendeschleife“. Diese liegt an der Straßenkreuzung der Hauptstraße mit dem Siedlerweg. Von hier aus wandern wir gemächlich dem Straßenverlauf folgend, wie auch der Blauen-Punkt-Wegemarkierung, vorbei an einem Ameisenhaufen weiter. Der Straßenverlauf kreuzt oberhalb von Pfaffendorf mit der Staatsstr. S 111. Diese überqueren wir und wandern den Feldweg weiter den Berg hinauf, bis zum Waldesrand. Dort steht eine Bank, an der sich die ersten müden Wanderer ausruhen können. Der Blick schweift zurück auf das bisher geschaffte Teilstück der Wanderung – bei wunderbarem Wetter kann man die Aussicht auf Pfaffendorf, die Landeskrone und den Ort Kunnerwitz genießen.

Im Wald folgen wir weiterhin der Blauen-Punkt-Wegemarkierung, über eine kleine Bergkuppe, bis zu einer Waldkreuzung(400 m vom Waldrand). An dieser wählen wir die linke Abzweigung. Auch später halten wir uns links/geradehoch, wenn uns der Weg vorbei an den Laubenpipern, steil den Berg hinauf ins Reich der Waldspitzmaus führt. Am Waldesrand sind wir in Jauernick-Buschbach an der Kreuzberg-Baude angekommen. Von hier ist es nur ein kleiner Abstecher, um den Kreuzberggipfel zu besteigen (Treppenstufen). Vom Aussichtspunkt grüßt uns auch schon der Berzdorfer See, denn die Hälfte der Wanderung ist geschafft.

Jauernick-Buschbach, Kreuzberg – Berzdorfer See, Aussichtspunkt „Rutschung P“

Nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Kreuzberggipfel, geht es auch schon weiter. Wir wandern durch das Dorf Jauernick und biegen nach dem Sühnekreuz an der Kirchhofsmauer in den linken Treppenweg ein. Hier verlassen wir die Blaue-Punkt-Wegemarkierung und folgen von nun an der Wegemarkierung: Gelber Strich/Grüner Punkt Richtung Schönau-Berzdorf. Auf der Dorfstraße halten wir uns Links, dem Berzdorfer See entgegen. Vorbei am Kunstdenkmal der Goldenen Ähre, welches zu den Feierlichkeiten des 1000-Jährigen Bestehens der Orte Jauernick und Buschbach errichtet wurde, und nach dem Biergarten am Ende der Dorfstraße biegen wir auf die Hauptstraße ein, folgen für ein kurzes Stück dem Gänsegeschnatter der Straße den Hügel hinauf.

An der Sraßenkreuzung der Hauptstraße mit der Kirschallee, biegen wir links in die Kirschallee ein. Diese Allee steht unter Naturschutz, und im Jahre 2010 ist die Kirsche der Baum des Jahres. Vorbei an 199 Kirschbäumen wandern wir die Kirschallee hinunter. Am Ende der Allee biegt eine kleine Teerstraße rechter Hand in die Bergbaufolgelandschaft ein. Von hier an folgen wir zunächst der Ausschilderung: Gelber Strich in Richtung Schönau-Berzdorf dem Teerweg folgend bis zum Aussichtspunkt „Rutschung P“. Am Aussichtspunkt angekommen, erfreut uns der Blick über den Berzdorfer See bis nach Görlitz.

Berzdorfer See, Aussichtspunkt „Rutschung P“ - Neuberzdorfer Höhe, Aussichtsturm

Am Aussichtspunkt verlassen wir nach einer kurzen Pause die Teerstraße und folgen dem Sandweg oberhalb des Berzdorfer Sees über die renaturierte Halde des alten Tagebaus. An einem der ersten Feuchtbiotope [Wasserloch] der heutigen Wanderung halten wir uns rechter Hand, wandern der Grüner-Punkt-Wegemarkierung folgend den Berg nach oben, nach 300 m links abbiegen zum Aussichtsturm auf der Neuberzdorfer Höhe. Von hier sind es nur noch 121 Stufen in den Himmel um ein Rundumblickpanorama genießen zu können. Webcam

Neuberzdorfer Höhe, Aussichtsturm - Sachsenhütte

Vom Turm steigen wir bergab und folgen der Wegemarkierung Grüner Punkt am Golfplatz vorbei Richtung Berzdorfer See. An einer der großen Wegekreuzungen auf der Hochfläche unterhalb der Neuberzdorfer Höhe, biegen wir ein auf den Panoramaweg und folgen der Wegemarkierung Grüner Punkt. Den Panoramaweg wandern wir entlang, bis wir an eine Sternkreuzung gelangen, hier biegen wir linker Hand auf den Pließnitztalweg ein – (Rechter Hand geht es leicht den Berg hinauf, die Ausschilderung Gelber Strich weißt den interessierten Wanderer in Richtung Schönau-Berzdorf zu einer Raststelle mit Tagebaublick.) - Doch wir halten uns links und wandern in Richtung Tauchritz, bis wir zu dem alten Grenzstein Nr. 17 zwischen Sachsen und Preußen kommen (Ausweiskontrolle!). Weiter geht es bis zu einer Kreuzung mit einer Teerstraße (gerade hinunter Serviceweg zur Wache OST), wir halten uns rechts und gehen 100 m bis zur Wegabzweigung die uns direkt zur Sachsenhütte führt (Ausschilderung: Sachsenhütte, Gelber Strich, Grüner Punkt nur noch 300 m). An der Sachsenhütte sind wir an unserem Etappenziel angekommen.

Sachsenhütte – Hagenwerder, Bahnhof - Görlitz, Bahnhof

Nach einer längeren Rast an der Sachsenhütte wandern wir weiter auf dem Sachsenweg Richtung Tauchritz. An einer Wegkreuzung mit einer Bank führt der Untere Ringweg Richtung Schönau-Berzdorf, wir halten uns jedoch links und bleiben jedoch nur 50 m auf dem Weg, um dann rechts einen Trampelpfad in den Wald hinab zu folgen. Nach 100 m über die Brücke geradeaus weiter wandern über wir den Langteichhaldenweg/Naturlehrpfad Richtung Tauchritz und damit auch zum Berzdorfer See hinunter. Am Ende des Weges wandern wir vorbei an der alten Wache Ost des Tagebaugebietes in Tauchritz zum See. Am See entlang (Märchenspiel, Wasserschloss, Hafenanlage) wandern wir den restlichen Weg bis Hagenwerder (Bagger) zum Bahnhof (Ausstellung). Von dort fahren wir mit dem Zug zurück nach Görlitz.

Pressemeldung

Zusätzliche Informationen