Aus der Geschichte der Naturfreundebewegung

 

1895:

Gründung des Touristenvereins "Die Naturfreunde" in Wien.

1897:

Die erste Ausgabe der Zeitschrift "Der Naturfreund" erscheint.

1900:

Das erste Naturfreundeheim wird in Wien eröffnet und erhält eine Bücherei.

1905:

Erste Ortsgruppen außerhalb Österreichs entstehen.

1921:

Gründung der Ortsgruppe Görlitz. Ihre Vorsitzenden waren Kurt Neumann (bis 1924), Alfred Scholz (bis 1928), Willy Koltermann (bis 1930), Albert Scholz (bis 1933). Die Ortsgruppe besaß ein Naturfreundehaus im Isergebirge.

1933:

Verbot der deutschen Naturfreunde und Beschlagnahme der Häuser und des Eigentums durch die nationalsozialistische Regierung.

1939:

Bis zu dieser Zeit aktive illegale Weiterarbeit der Ortsgruppe Görlitz.

1940:

Angeklagt wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" werden u. a. die Görlitzer Naturfreunde Max Klemt, Albert Scholz und Walter Heidrich. Der Staatsanwalt beantragte insgesamt 16 Jahre Zuchthaus, aus Mangel an Beweisen und weil die Beschuldigten standhaft blieben.......................(was z.B. bei Max Klemt Bewährungsbataillon bedeutete).

1945:

Neugründung der ersten deutschen Ortsgruppe in Offenbach. Auf dem Territorium der heutigen DDR sind Neugründungen nicht möglich.

1990:

Neuorganisierung der "Naturfreunde der DDR" in Königstein. Ortsgruppen entstehen in 10 Bezirksstädten, z.B. in Dresden.

Am 28. April 1990 nun gründete sich die Ortsgruppe Görlitz neu.

 


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